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Presseberichte

„Mit soviel Schwung für Alt und Jung“
Textbasis: Schifferstadter Tagblatt, 9. Juni 2015

Chöre und Chorleiter des MGV Concordia im Konzert
Chöre und Chorleiter des MGV Concordia im Konzert

Mit einem unterhaltsamen und facettenreichen Chor- und Solistenkonzert begeisterte der MGV Concordia am Samstagabend, 30. Mai, in der Aula des Paul-von-Denis-Schulzentrums. Anlass des Konzertes war das 15-jährige Bestehen des Frauenchors, das damit gebührend gefeiert werden sollte. Das ist auch vortrefflich gelungen.

Unter dem Motto „Mit soviel Schwung für Alt und Jung“ bewiesen die Sängerinnen und Sänger des 139-jährigen Vereins, dass sie nach wie vor mit großem Elan bei der Sache sind. Premiere hatte dabei der im Mai 2014 gegründete „Projektchor“ unter Leitung von Sarah Hickethier. Die Moderation des Abends hatte Thomas Herberich übernommen, der humorvoll und charmant die einzelnen Lieder vorstellte und auch während des Konzertes mehrmals seine komödiantische Seite zum Besten gab. Den Instrumentalpart hatte das herrlich agierende Trio Bernd Camin (Klavier), Daniel Fleischmann (Schlagzeug) und Markus Eichler (E-Bass) übernommen, das die einzelnen Liedbeiträge hervorragend begleitete und tolle Akzente setzte. Für die Licht- und Tontechnik war das Tonstudio Bernd Camin zuständig, das im wahrsten Sinne des Wortes alles ins rechte Licht rückte.

Die ersten Gratulanten waren die Sänger des Männerchors, die das Konzert mit dem wunderschönen und beliebten Volkslied „Kein schöner Land in dieser Zeit“, eröffneten. In Joseph Haydns Serenade huldigten sie der Schönheit von Heimat, Natur und Gesang, bevor sie dem Frauenchor musikalisch einen großen Strauß roter Rosen überreichten („Rot sind die Rosen“). Zur Auflockerung gab der Männerchor zur allgemeinen Freude „Man müsste Klavier spielen können“ und den bekannten Udo-Jürgens-Schlager „Aber bitte mit Sahne“ zu Gehör.

Nicht weniger schwungvoll präsentierte sich der Frauenchor mit „Marmor, Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher und sogar beswingt beim „Schuld war nur der Bosa nova“. Bei den bekannten Musicaldarbietungen aus „Pocahontas“ (The colors of the wind), „Tarzan“ (You’ll be in my heart“ und „Tabaluga“ (Ich wollte nie erwachsen sein) überzeugten die Sängerinnen mit Feinfühligkeit und sicherem Taktgefühl.

Eine ausgezeichnete musikalische Visitenkarte gab auch der „Projektchor“ bei seinem ersten Auftritt ab. Den Zeichen der Zeit entsprechend hat sich dessen Leiterin, Sarah Hickethier, der modernen musikalischen Schiene verschrieben. Dabei durfte natürlich Helene Fischers Superhit „Atemlos durch die Nacht“ nicht fehlen, dessen Interpretation das Publikum begeisterte. Ebenso verfehlte Nenas „Wunder gescheh’n“ nicht seine musikalische Wirkung. Außerdem erfreute der Projektchor mit den balladenartigen Rock-Pop-Songs „Just give me a reason“ der Sängerin Pink und „Say it with a song“ von Don Besig.

Eine weitere Bereicherung des Konzertes waren die Solo-Auftritte von Thomas Herberich, der seinen Bass-Bariton hervorragend zur Geltung brachte. Gesanglich ist er nicht nur in den Bereichen Operette, Oper und Kirchenmusik zu Hause, sondern kann auch den Musical-Bereich mit seinem angenehmen Timbre verschönern. Verschmitzt forderte er bei den Otto-Reuter-Liedern das Publikum auf, „Nehmen se 'n Alten“ und überzeugte mit „Ich habe zuviel Angst vor meiner Frau“. Dem gegenüber stellte er den einfühlsam gesungenen Song „Any dream will do“ aus dem Musical „Joseph“.

Sarah Hickethier zeigte Ihr Können mit der Musical-Melodie „Can’t help lovin‘ dat man“ aus Show Boat und dem bekannten Schlager „Ich will keine Schokolade“, das sie jazzig interpretierte. Im Duett mit Thomas Herberich gelang den beiden Sängern eine bewegende Interpretation von „All I ask of you“ aus dem Musical „Phantom der Oper“, in dem Hickethiers kräftige Stimme soulig angehaucht erklang.

Das Finale des Konzertes läuteten der Männer- und Frauenchor gemeinsam mit dem romantischen Lied „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ und dem Schlager „Seit Ewigkeiten“ ein. Zum Schlusstableau gesellte sich schließlich der Projektchor dazu, um mit dem bekannten Schlager „An Tagen wie diesen“ einen schönen Abschluss zu setzen. Doch das begeisterte Publikum entließ die Sänger erst nach drei Zugaben von der Bühne: „Zeit ist nur ein Augenblick“, „Ein schöner Tag ist wie Musik“ und einem ergreifend schönen Amacing Grace – ein schöner Tag ward uns beschert“, bei dem die Zuhörerinnen und Zuhörer bei der letzten Strophe zum Mitsingen eingeladen waren.

 

MGV Concordia am Wochenende im Großeinsatz
Textbasis: Schifferstadter Tagblatt, 17. Juni 2015

Der Frauenchor
Der Frauenchor des MGV Concordia

Die Vereinsfamilie des MGV Concordia hat wieder Großartiges geleistet: Ganze drei Tage stand das Feiern in der Waldfesthalle auf dem Programm. Außer dem zweitägigen Waldfest galt es, das 15-jährige Bestehen des Frauenchors am Freitagabend zu würdigen, so dass an diesen drei Tagen insgesamt 12 Chöre der Concordia ihre Aufwartung machten. Beginnend mit dem „Freundschaftssingen“ am Freitagabend anlässlich des Jubiläums, durch dessen Programm die 1. Vorsitzende des MGV Concordia, Martina Fiolka-Zimmermann führte, die auch für die Organisation dieser Feierlichkeit zuständig war. Eine Bilderausstellung auf Stellwänden dokumentierte außerdem die Entwicklung des Frauenchors.

Nachdem der „Jubelchor“ unter Leitung von Thomas Herberich mit Musical-Melodien und einem gesungenen Bossa-Nova für einen gelungenen Auftakt gesorgt hatte, kamen die Gastchöre zu Wort bzw. zu „Ton“. Sie alle übermittelten an diesem Abend abwechslungsreiche musikalische Geburtstagsgrüße und hatten für jeden Geschmack etwas zu bieten. In kurzweiligen zweieinhalb Stunden erklangen Volkslieder, deutsche und englische Schlager, Musical- und Filmmelodien sowie Rock- und Pop-Klassiker. Jeder Chor hatte drei Lieder „mitgebracht“, wobei es die eine oder andere erklatschte Zugabe gab. Ihre Referenz erwiesen im einzelnen der Frauenchor des MGV „Klein-Schifferstadt (unter Leitung von Thomas Herberich, da deren neuer Chorleiter Kevin Breitbach wegen eines länger anberaumten Termins an diesem Abend verhindert war), der Projektchor des MGV Concordia (Leitung: Sarah Hickethier), die Magic Gospel Voices vom MGV Heiligenstein (Leitung: Bernd Camin), der gemischte Chor Cantamus des MGV Frohsinn Mutterstadt (Leitung: Achim Scheuermann), der Frauenchor der Sängervereinigung Iggelheim (Leitung: Thomas Herberich) und Da-Capo-1854 (Leitung: Danai Amann), die zudem einen tollen musikalischen Schlusspunkt des Freundschaftssingens setzten und als Zugabe gemeinsam mit dem Frauenchor des MGV Concordia gesanglich betonten: „Say it with a song“

Zu neuen Taten bereit zeigte sich der Verein wieder ab Samstagnachmittag beim traditionellen Waldfest. So sorgten am Abend der GV Liederkranz Iggelheim (Leitung: Jürgen Hain) der Männerchor des MGV „Klein-Schifferstadt“ (Leitung: Vize-Chorleiter Gerd Krämer), die Chorgemeinschaft Brühl (Leitung: Hans Kämmerer) und der gemischte Gesangverein Lachen (Leitung: Bernd Camin) für gute und schwungvolle Unterhaltung. Doch auch das Frühschoppenkonzert am Sonntagvormittag konnte sich hören lassen. Denn der Männerchor des MGV 1854 (Leitung: Pedro F. Lechner) und der Gemischte Chor des MGV Eintracht (Leitung: Alexander Dietrich) brachten flotte Weisen zu Gehör und kurbelten damit gleich am Vormittag die Stimmung an. Am Sonntagnachmittag begeisterte Alleinunterhalter Robert Köhler die Gäste mit bekannten Schlagermelodien und Schunkelliedern. Doch nicht nur das vielfältige musikalische Angebot konnte sich sehen lassen, sondern auch die kulinarische Seite war bestens ausgestattet. Neben zahlreichen Pfälzer Spezialitäten fand auch wieder das Sonntagsmenü, leckerer Schweinenackenbraten mit Knödel und Salat, viele Abnehmer und war anschließend ausverkauft. Ebenso war am späten Nachmittag nichts mehr vom Kuchenbuffet übrig, das die Sängerinnen, Sängerfrauen und passiven Mitglieder der Vereinsfamilie an drei Tagen mit leckeren selbstgebackenen Kuchen und Torten bestens bestückt hatten. Auch die am Freitag und Samstag bewirtschaftete Sektbar kam relativ gut an.

„Wir können mit der Resonanz unserer Großveranstaltung an allen drei Tagen wirklich sehr zufrieden sein, denn der Zuspruch am Freitagabend war sehr gut und am Samstagabend war volles Haus samt Außenbereich“, resümierte am Sonntagabend Martina Fiolka-Zimmermann im Gespräch mit dem TAGBLATT. Auch am Sonntagmittag und abends seien in der Waldfesthalle und im Auenbereich nur noch wenige Plätze frei gewesen, lediglich am Sonntagnachmittag war etwas Ruhe eingekehrt. Und auch die Organisation sei reibungslos verlaufen. Mit Stolz teilte die 1. Vorsitzende mit, dass sich über 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sehr engagiert bei den Festlichkeiten beteiligten, was für einen Verein wirklich nicht selbstverständlich sei. Deshalb war es ihr ein großes Anliegen, ihnen und all den eifrigen Bäckerinnen ein ganz herzliches Dankeschön auszusprechen.

 

Mitgliederversammlung im Sängerheim am Dienstag, 14. April 2015
Textbasis: Schifferstadter Tagblatt, 17. April 2015

Auf ein erfolgreiches und arbeitsreiches Vereinsjahr konnte die erste Vorsitzende des MGV Concordia, Martina Fiolka-Zimmermann, in der Mitgliederversammlung am Dienstagabend im Sängerheim zurückblicken.

"Auch für die Pflege und Instandhaltung unseres Vereinsheimes und des Geländes gab es wieder regelmäßig Arbeitseinsätze, wofür ich allen Helferinnen und Helfer herzlich danke", sagte die seit einem Jahr tätige 1. Vorsitzende. In diesem Zusammenhang nannte sie kleine Reparaturen am Dach des Vereinsheimes, den Bezug der Stühle im Sängerraum und im kleinen Nebenzimmer sowie die Anbringung einer Rampe am Eingang des Vereinsheimes für Rollstuhlfahrer, älteren Menschen und Familien mit Kinderwagen. Ihre Dankadresse richtete sie aber auch an Wolgang Raschke, der alles organisiert und angefertigt hat.

In einem kurzen Rückblick über das Vereinsjahr berichtete sie vor den 56 Anwesenden, dass der Frauenchor sieben Auftritte und der Männerchor 19 Auftritte hatte. Weiterhin ging sie unter anderem auf das traditionelle Waldfest der Concordia ein, das erstmals durchgeführte Oktoberfest in der Waldfesthalle mit Schlagersänger Jürgen Drews, die Weihnachtsfeier, Faschingsveranstaltung, Ausflüge, interne Feste und die Beteiligung des Männerchors an der Aktion "Sauberes Schifferstadt". Die Vorstandschaft selbst traf sich zu elf Sitzungen, nahm an den Veranstaltungen der Kultur- und Sportvereinigung sowie des Kreis-Chorverbandes teil. Die Frauen der Sänger trafen sich zur geselligen Kaffeerunde im Sängerraum, was gut angenommen und von Veronika Walter organisiert wurde.

"Außerdem wurde im Mai letzten Jahres ein Projektchor gegründet, der zur Zeit aus 24 Sängerinnen und Sängern besteht und von Diplom-Opernsängerin und Gesangspädagogin Sarah Hickethier erfolgreich geleitet wird", hob Martina Fiolka Zimmermann hervor. Nachdem sich dieser Chor zunächst nur einmal monatlich getroffen hat, finden nun zwei Singstunden pro Monat statt.

In ihrer Vereinsstatistik merkte die 1. Vorsitzende an, dass der MGV Concordia zur Zeit aus 346 Mitgliedern bestehe, darunter 43 Sängerinnen und 39 Sängern, außerdem neun Sängerinnen und ein Sänger im Projektchor die nicht in den anderen beiden Chorgattungen singen.

In ihrem Ausblick nannte sie außer der Mitwirkung der Waldfest-Frühschoppen-Konzerte der Brudervereine unter anderem das Konzert am Samstag, 30. Mai, in der Aula des Paul-von-Denis-Schulzentrums anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Frauenchors. Es steht unter dem Motto "Mit viel Schwung für Alt und Jung" und wird gestaltet vom Männer-, Frauen- und Projektchor des MGV Concordia. Weiterhin erwähnte sie die Mitwirkung beim Rettichfestsingen am Sonntag, 7. Juni, das eigene Waldfest vom 12. bis 14. Juni, das freitagabends mit einem Freundschaftssingen von Modernen- und Frauenchören beginnt. Am 11. Oktober beteiligen sich der Männer- und Frauenchor am großen Domkonzert in Speyer, das der Kreis-Chorverband veranstaltet und am 6. November wird der traditionelle Ehrenabend im Sängerheim sein. Mit der Weihnachtsfeier am 11. Dezember und dem Adventsingen beim Weihnachtsmarkt am 13. Dezember wird das Jahr des MGV Concordia musikalisch ausklingen.

Chorleiter Thomas Herberich bescheinigte dem Männer- und Frauenchor für das vergangene Jahr sehr gute Leistungen bei den Konzerten und den Auftritten bei befreundeten Chören. Auch die Leiterin des Projektchors, Sarah Hickethier lobte die Sängerinnen und Sänger, die über einen stimmlich "guten Klangkörper" verfügen würden.

Abschließend hob Martina Fiolka Zimmermann hervor, dass eine Mitgliederwerbung unumgänglich sei, um die Zukunft des Traditionsvereins, der im nächsten Jahr sein 140-jähriges Bestehen feiert, auch weiterhin zu sichern. Wichtig sei hier nach wie vor die persönliche Ansprache aber auch das kommunizieren mit neuen Medien, um ein jüngeres Publikum zu erreichen. Angedacht sei die Erneuerung der Webseite, Anmeldung des Vereins auf "Facebook" und Veranstaltungen für junges und junggebliebenes Publikum. Weiter Vorschläge nimmt sie natürlich gerne entgegen. "Wir wollen positiv denken und optimistisch in die Zukunft schauen. Ich sehe nämlich unseren Verein als guten Familienbetrieb an, an dem jeder nach seinen Fähigkeiten mitarbeiten kann", ist die Einstellung der nach wie vor sehr motivierten 1. Vorsitzenden. (ise)

 

Faschingsveranstaltung am Samstag, 31. Januar 2015 im Pfarrzentrum St. Jakobus
Schifferstadter Tagblatt, 6. Februar 2015

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Concordia Männer heizen Stimmung an

"Tierisch gut, des is doch klar, is es bei der Fasnacht vun de Concordia" hieß es am Samstagabend bei deren traditionellen Faschingsveranstaltung im Pfarrzentrum St. Jakobus.

Über fünf Stunden frönte die Vereinsfamilie und deren Freunde und Gönner der fünften Jahreszeit. "Ich habe schon lange nicht mehr gelacht wie heute" war es immer wieder zu hören. Denn mit zwölf lustigen Programmpunkten warteten die Aktiven auf, alles "Eigengewächse" der Concordia, die dafür sorgten, dass der kurzweilige Abend getreu dem Motto für die 230 Gäste gestaltet wurde. Zu Schunkel-und Tanzrunden animierte zwischen den einzelnen Darbietungen Alleinunterhalter Robert Köhler aus Schifferstadt, der für ausgezeichnete Unterhaltung und weitere Stimmung sorgte.

Sichtlich gut gelaunt begrüßten 1. Vorsitzende Martina Fiolka-Zimmermann und Ilona Werner die "holde Narrenschar" mit humorvollen Worten. Zur guten Tradition geworden ist auch der Besuch einer Abordnung der KGS "Schlotte", darunter ihre Lieblichkeit Prinzessin Lisa I. die ebenfalls humorvoll und charmant an das "Narrenvolk" sprach, bevor es zum gegenseitigen Austausch der Jahresorden kam. Das "Trio" der KGS rundete den Auftritt der KGS-Abordnung mit einem tollen Showtanz ab. Somit waren die idealen Voraussetzungen für einen närrischen Abend gegeben. Die Moderation hatte zum dritten Mal in Folge Martina Fiolka Zimmermann und Ilona Werner übernommen, die souverän und vergnüglich , in tollen Leopardenkostümen verkleidet, die Programmpunkte ankündigten. Eines aber beherrschte den ganzen Abend: nämlich das "Abfeuern von Raketen", die von dem begeisterten Publikum immer wieder aufs Neue erklatscht wurden. Das war auch eigentlich kein Wunder, denn das Faschingsprogramm ließ keine Wünsche offen.

Die Stimmung heizten gleich zu Beginn die "Concordia-Männer" (Werner Magin, Jürgen Schmurr, Hans Schneider, Kurt Strubel, Lothar Welte und Robert Köhler) mit Stimmungslieder an, wobei natürlich die Hymne, das "Rettichlied" nicht fehlen durfte. Mit der Büttenrede "Der Beamte" sorgte der Allround-Fastnachter Helmut Schießl für die ersten Strapazen der Lachmuskulatur.

Vorgewarnt wurde das Publikum von den beiden Moderatorinnen, die den Programmpunkt mit dem Titel "Der Beamte" mit einer typischen Handbewegung ankündigten: Zwei ausgestreckte Hände, da die Beamten keinen Finger krumm machen würden! Dieser brachte dann auch unter anderem bei seinen Ausführungen über sein Beamtentun seine Verwunderung zum Ausdruck, weshalb sich manche Leute über die Beamten lustig machen oder sich sogar ärgern würden, zumal sie doch gar nichts machen würden! Ganz in ihrem Metier waren auch die Autofahrer Robert Kupper, Rolf Scheid, Jürgen Schmurr und Kurt Strubel, die nach "Wingerte" fahren wollten und ihr "Navi" (Traudel Schäfer) auf pfälzisch programieren mussten, bevor es überhaupt verstand, wohin sie eigentlich wollten. Dasselbige sparte dann auch nicht bei der Wegbeschreibung an Pfälzer Ausdrücken, welche die Herren dazu brachte, umzukehren und stattdessen zum "Vinz" in die Bäckergass einzukehren.

Bewegung in das Programm brachte dann ein "Cancan" der Funkenmariechen Jenny Werner, Denise Endres, Jennyfer Rauprich sowie Markus Herrmann, Sebastian Magin und Rouven Werner. Während die Damen aus der Vereinsfamilie gekonnt die Tanzbeine schlenkerten, brachten die Herren in einer unnachahmlichen Art und Weise eine lustige Version des Tanzes ein, was mit dermaßen großer Begeisterung des Publikums honoriert wurde, dass eine Wiederholung "Pflicht" war.

Wie man günstig und auf diplomatische Weise einen Computer kaufen kann, demonstrierte eine "Oma" (Martina Fiolka-Zimmermann), die mit ihrer angeblichen Unwissenheit den Computerfachmann (Helmut Schießl) derart auf die Palme brachte, dass er ihr einen freiwillig überließ, nur um wieder seine Ruhe zu haben. Daraufhin startete sie mit ihrer Freundien (Elisabeth Schießl) einen weiteren Anlauf, um in einem anderen Geschäft das Zubehör auf gleiche Weise zu ergattern.

Zum Brüllen komisch war dann der "Strumpfhosentanz" mit Jeanette Angel-Werner, Nicole Hornung, Martina Huber, Hemut Schießl, Petra Strehl, und Ilona Werner, der viel Beinarbeit erforderte, steckte doch jeweils ein Bein der Tänzerinnen in der Strumpfhose des Nachbarn. Auch hier war eine Zugabe zwingend erforderlich.

Wie man das, was was man hat, am besten "versichern" kann, zeigte der gleichnamige Sketch. Allerdings kam es hierbei zu Missverständnissen. Während eine gut proportionierte Dame (Martina Fiolka Zimmermann) ihre beiden Hündchen, ihres Zeichens Möpse, versichern wollte, ging der Versicherungsvertreter (übrigens eine Paraderolle für Lothar Welte, der in seinem Berufsleben in dem Versicherungssektor tätig war) von ganz anderen Voraussetzungen aus, was für viele Lacher sorgte.

Tierisch gings auch weiter. Denn Helmut Schießl erzählte zunächst die Geschichte von einem Bauern und Besitzer eines Papageis, der sich wunderte, dass seine Hühner nur noch bunte Eier legten, mit denen er keinen Wettbewerb gewinnen konnte. Darauf gesellten sich die Hühner dazu (Concordia-Jugend mit Jeanette Angel Werner, Martina Fiolka-Zimmermann, Nicole Hornung, Martina Huber, Petra Strehl, Josi Steiger und Ilona Werner), die einen ganz grazielen und anmutigen Tanz präsentierten. Eine Bäuerin (Traudel Schäfer) hingegen hatte Problemme mit ihrem (stotterden) Knecht (Robert Kupper), der kündigen wollte, weil er abends die Hühner nicht in den Stall bringen konnte sondern immer wieder stotternd rauslockte.

Finale und Höhepunkt bildeten bekannte Fastnachtslieder und Schlager als Plyback-Show, in der unter anderem die "Stars" Margit Sponheimer (Am Rosenmontag bin ich geboren), France Gall (Zwei Apfelsinen im Haar), Kirsti Sparboe (Ein Student aus Uppsala), die Jacob-Sisters (Gartenzwerg-Marsch), Klaus & Klaus (Melkmaschin` kaputt), Gottlieb Wendehals (Jetzt fliegen gleich die Löcher aus dem Käse ...), Trude Herr (Ich will keine Schokolade), Wenke Myhre (Er hat ein knallrotes Gummiboot) und Paulchen Panther (Wer hat an der Uhr gedreht) glanzvolle Auftritte hatten und gemeinsam mit allen Mitwirkenden des Abends von einem begeisternden Publikum gefeiert wurden.