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Berichte 2016

Weihnachtstheater von Kindern für Groß und Klein bei der Weihnachtsfeier des MGV Concordia
Text: Georg Friedrich

Bild: Edwin Walter
Bild: Edwin Walter

Auch in diesem Jahr hat der MGV Concordia zur traditionellen Weihnachtsfeier im Evangelischen Gemeindezentrum eingeladen. Mit feierlichem, weihnachtlichem Gesang stimmten die Sängerinnen und Sänger die Vereinsfamilie und ihre Gäste im voll besetzten Saal auf die besinnliche Zeit ein.

Natürlich gab es auch einen Rückblick auf das erfolgreiche Vereinsjahr mit seinen zahlreichen Auftritten und Aktivitäten, wofür den Chorleitern, Sängerinnen und Sängern, aber auch den aktiven fördernden Mitgliedern, ein dickes Dankeschön ausgesprochen wurde. Herausragend waren in 2016 die Veranstaltungen zum 140-jährigen Bestehen.

Ein Theaterstück durfte nicht fehlen: Cantiamo-Sängerin und Lehrerin Beate Keller hatte ihre Schüler der Schulklasse 2c von der „Grundschule In der Langgewann“, LU-Oggersheim mitgebracht, die das Publikum mit einem Theaterstück wunderbar unterhielten. Ines Maier, ebenfalls Sängerin bei Cantiamo, trug eine schöne, aber auch zum Nachdenken anregende, Weihnachtsgeschichte vor. Auch die alljährliche Tombola fand großen Zuspruch. Die attraktiven Preise, gespendet von den Mitgliedern, Sponsoren und Schifferstadter Geschäftsleuten, fanden schnell neue Besitzer.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung am Sonntag Nachmittag, die auch von den Kindern und Enkelkindern sehr gut besucht wurde.

 

Ehrenabend beim MGV Concordia mit hochkarätigen Jubilaren
Textbasis: Schifferstadter Tagblatt, 10. November 2016

Bild: Georg Friedrich
Bild: Georg Friedrich

Hochkarätige Jubilare galt es am Freitagabend beim MGV Concordia zu ehren. „Es ist uns immer wieder eine Freude, unsere aktiven und fördernden Mitglieder zu ehren und auch für uns etwas ganz Besonderes, dass unsere Mitglieder nämlich so viele Jahre dem MGV Concordia treu zur Seite stehen“, hob die 1. Vorsitzende Martina Fiolka-Zimmermann hervor. Diese Treue zeige sich auch darin, dass der Verein in diesem Jahr sein 140-jähriges Bestehen feiern könne, was ohne langjährige Mitglieder gar nicht möglich sei. Auch der Kreis-Chorverband Südliche RheinPfalz wisse solche Jubiläen sehr zu schätzen. Denn aus diesem Grund war deren stellvertretender Vorsitzender Peter Schaller gekommen, um die Verdienste der Jubilare zu würdigen.

„Es hat mich gefreut und gereizt zugleich, in eine mir noch unbekannte Gegend hineinzuschnuppern und gleich Ehrungen vornehmen zu dürfen“, betonte Peter Schaller, der zum ersten Mal in Schifferstadt war. Es sei eine gute Gelegenheit, nach der Gründung des Kreis-Chorverbandes Südliche RheinPfalz am 1. Januar 2016, einander kennen zu lernen. Die stolze Zahl der Jubilare zeige die hohe Verbundenheit mit der Concordia, die dadurch das kulturelle Leben der Stadt und darüber hinaus bereicherten. Es sei den Geehrten ein Anliegen, die Kultur nicht nur zu konsumieren, sondern auch aktiv zugestalten – und dies in außergewöhnlichem Maße und mit großem Engagement. „Blicken Sie mit Stolz auf das Vergangene zurück und mit Zuversicht auf das Kommende“, gab er den Jubilaren mit auf den Weg, bevor er die langjährigen aktiven Sänger für ihre großartigen Verdienste auszeichnete. Im Auftrag des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ehrte er Rudi Koch für 25 Jahre Gesang beim MGV Concordia. Für 40-jährige Sängertätigkeit zeichnete er Theo Koch, Werner Lang, Jürgen Schmurr und Lothar Welte aus. Für 60-jährige Sängertreue wurde Franz Weißenmayer sogar vom Deutschen Chorverband geehrt.

Danach schloss sich die 1. Vorsitzende des MGV Concordia, Martina Fiolka-Zimmermann, den Ausführungen Peter Schallers an und sprach den Jubilaren ebenfalls Anerkennung für ihre geleisteten Dienste aus.

So dankte sie Rudi Koch, der seit einem viertel Jahrhundert dem Verein die Treue hält, für seine rege Singstundenteilnahme, sein Verantwortungsbewusstsein und seine Mithilfe bei Arbeitseinsätzen. Lobende und dankbare Worte fand sie auch für Werner Funk, der vor 25 Jahre den Männerchor als Chorleiter übernommen hatte und gleichzeitig als Mitglied in den Verein eingetreten sei, was eigentlich nicht üblich sei. Daran könne man schon erkennen, wie verbunden er mit der Concordia sei. Knapp 20 Jahre habe er insgesamt den Männerchor geleitet, habe mit ihnen acht Konzerte, sechs Neujahrskonzerte sowie zwei Domkonzerte bewältigt und außerdem unzählige Auftritte bei Waldfesten und befreundeten Vereinen geleitet. Bis heute sei er jederzeit bereit, bei Verhinderungen des Chorleiters einzuspringen und wird auch liebevoll „Feuerwehrmann“ genannt.

Lobende Worte gab es auch für Theo Koch, der nicht nur seit 40 Jahren Sänger bei der Concordia ist, sondern auch Revisor, 23 Jahre Chronist und Pressewart war und bei der Erstellung der Festschrift zum 125-jährigen Vereinsjubiläum und der neuen Satzung 2010 mitgewirkt hat.

40-jährige Verbundenheit zur Concordia kann auch Werner Lang aufweisen, der nicht nur ein reger Singstundenbesucher sei, sondern sich auch durch seine große Hilfsbereitschaft bei Festen und Arbeitseinsätzen auszeichne.

Der Concordia treu zur Seite steht auch seit 40 Jahren Jürgen Schmurr, der sich ebenfalls im Verein engagierte: Er war drei Jahre im Vergnügungsausschuss, langjähriges Mitglied der Concordia-Theatergruppe, 20 Jahre Wirtschaftsrechner, 14 Jahre zweiter Vereinsrechner und seit April diesen Jahres erster Vereinsrechner. Außerdem ist er immer bei Faschingsveranstaltungen der Concordia ein gern gesehener Akteur.

Ein engagierter Sänger und aktiver Vereinsgestalter ist seit 40 Jahren auch Lothar Welte, der den Verein sieben Jahre als Protokollführer unterstützte, insgesamt 17 Jahre im Vergnügungsausschuss tätig war, neun Jahre als 1. Vorsitzender fungierte, lange Jahre die Moderation bei Faschingsveranstaltungen übernommen hatte und seit 2014 Chorsprecher beim Männerchor ist. In dieser Eigenschaft übernimmt er die Gratulationsbesuche bei runden Geburtstage der Mitglieder und die Kondolenzbesuche.

„Spitzenreiter“ der Aktiven war aber Franz Weißenmayer, der seit 60 Jahren aktiver Sänger ist. Außerdem war er im Wirtschaftsausschuss und als Beisitzer tätig, Mitglied der Concordia-Elf und hat in 19 Spielen 18 Tore geschossen, so dass er sogar „Torschützenkönig“ wurde.

Neben diesen aktiven Mitgliedern galt es an diesem Abend, auch fördernde Mitglieder auf Vereinsebene zu ehren, die ebenfalls ein großer Rückhalt des Vereins sind. Für 40-jährige Vereinstreue wurde Klaus Hornbach, der auch mehrere Jahre aktiver Sänger war gewürdigt. Ebenfalls auf 40-jährige fördernde Mitgliedschaft kann Hans Ritter zurückblicken, der zudem in der Vereinsgruppe „Singen und Schieben“ gekegelt habe.

Seit 60 Jahren ist Theo Schleicher förderndes Mitglied, war bis zu seinem Umzug nach Iggelheim im Jahr 1965 aktiver Sänger, Mitglied in der Theatergruppe und fleißiger Helfer beim Bau der Kegelbahn.

Für ein ganz seltenes Jubiläum wurde aber Edwin Walter geehrt. Denn der rüstige 90-jährige ist seit sieben Jahrzehnten treues Mitglied der Concordia, war ebenfalls aktiver Sänger bis zum Umzug nach Iggelheim im Jahr 1950. Nach wie vor verfolgt er interessiert das Geschehen im Verein, da auch Familienmitglieder dem Verein angehören.

Die Ehrungen der fördernden Mitglieder Bernd Frank, Gerhard Mack, Bernd Stadelmaier, Willy Teuffer, Kurt Kraus, Erich Kurz, Manfred Sattel, Dr. Karl-Michael Schirmer und Edgar Strubel (40) werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht, da sie an diesem Abend verhindert bzw. krank waren.

Die feierliche musikalische Umrahmung der Feierstunde hatte der Frauenchor unter Leitung von Sarah Hickethier übernommen.

 

Stimmungsvoller Wein- und Liederabend zum 140-jährigen Bestehen
Geselliger Abend mit Gesang, Weinprobe und der Wahl der ersten Weinkönigin im Verein
Text: Schifferstadter Tagblatt, 20. Oktober 2016IMG_6495

Nachdem der Männerchor des MGV Concordia 1876 anlässlich seines 140-jährigen Bestehens am 21. Mai mit der Aufführung der „Eschfelder Messe“ von Pfarrer
Christoph März die musikalische Gestaltung eines Festgottesdienstes in der St. Jakobuskirche übernommen hatte, stand am Samstagabend mit einem „Wein- und Liederabend“ eine weitere „Geburtstagsfeier“ im Evangelischen Gemeindezentrum
an. In schöner Atmosphäre begann im herbstlich geschmückten Saal ein wunderbarer Abend, zu dem die 1. Vorsitzende Martina Fiolka-Zimmermann viele Feierfreudige begrüßen konnte. Die Moderation des Abends hatte der „eingeheiratete Concordianer” Thomas Rauschenberg übernommen, der humorvoll und charmant durch das Programm führte.

Den Liederabend eröffneten die „Jubilare“ dann auch höchstpersönlich unter Leitung von Thomas Herberich mit dem „Pfälzer Sängergruß“. Mit spürbarer Sangesfreude interpretierten sie ebenfalls das Heimatlied „Wo auf des Tales schmalem Weg“, die Pfälzer Weise „Auf, ihr Freunde in froher Runde“, den Slowenischen Weinstrauß „Süßen Wein wir trinken, das ist eine Freud“, in dem der Concordia-Sänger Wolfgang Raschke mit ausdrucksstarker Stimme solistisch begeisterte, und fragten das Publikum „Freunde sagt, was wollt Ihr trinken?“

Dieser Aufforderung folgte dann der erste Teil der Weinprobe mit dem Geschäftsführer des Weinhauses am Sonnenberg aus Weisenheim am Berg, Gerd Freiermuth, der seit zehn Jahren den Verein mit seinen Weinen beliefert. Mit lustigen und interessanten Anekdoten und Begebenheiten bereicherte er die insgesamt sechs vorzustellenden edlen Tropfen. Verkostet wurden zunächst drei Weißweine: Ein trockener Chardonnay (2015), der seit Mitte der 90er Jahre angepflanzt werde, mit „Melonenduft und Cremigkeit“ vergleichbar sei und wie ein „Stück Buttercreme im Mund“ zergehe. Danach gab es einen feinherben „Riesling Finesse“ (2015), bei dem besonders die Spritzigkeit der Rieslingsäure zu schmecken sei an der Grenze zwischen halbtrocken und trocken. Mit 12 Gramm Restsüße könne man ihn trinken „bis die Großmutter kommt“. Die Auslese „Petit Manseng“ (2014) aus Südfrankreich beendete den Reigen der Weißweine. Der „locker beerig“ schmeckende Wein erinnere an Honig und getrocknete Früchte und sei früher als „Bettkantenwein bekannt“ gewesen.

Danach übermittelte der Frauenchor des MGV Concordia unter Leitung von Sarah Hickethier den „Jubilaren“ mit den bekannten Schlagern „Lass die Sonne in Dein Herz“ und „Was kann schöner sein“ (Que sera, sera) schwungvoll und dynamisch ihre Glückwünsche. Der Gratulation schloss sich der moderne Chor „Cantiamo“ an, ebenfalls unter Leitung von Sarah Hickethier, der ebenfalls mit den bekannten Schlagern „Solange man Träume noch leben kann“ (Münchner Freiheit) und dem Motto der Concordia „Say it with a song“ begeisterten und noch eine Zugabe geben
müsste. Hier gab es sogar eine Premiere, denn erstmals erklang ihr neu einstudierter Hit „Ein Hoch auf uns“ (Andreas Bourani).

So gut eingestimmt stand der zweiten Halbzeit der Weinprobe nichts entgegen, in
deren Mittelpunkt der Rotwein stand. Für eine Überraschung sorgte dabei der feinherbe „Blanc de Noir“ (2015), denn aus roten Trauben wurde dabei weißer Saft gewonnen, der so als Wein verarbeitet, sehr fruchtig und intensiv schmecke, leicht und beschwingt sei und zum Genießen animiere. Im Gegensatz dazu stellte Gerd Freiermuth den halbtrockenen Dornfelder (2014) vor, der zunächst als Farbgeber gezüchtet wurde und über ein sehr beeriges und traubiges Aroma verfüge.
Abschließend gab es eine Verkostung des trockenen „Cabernet Dorsa“ (2014), eine
deutsche gezüchtete junge Rotweinsorte, die aus einer Kreuzung der Sorten Blaufränkisch und Dornfelder entstand.

Die buchstäbliche Krönung des Abends war erstmals die Krönung einer Weinkönigin beim MGV Concordia. Bereits im Vorfeld hatte sich eine Expertenkommission auf fünf Kandidatinnen geeinigt, die ohne deren Wissen für diese Wahl nominiert wurden. Nach der Wahl einer Jury aus dem Publikum hieß es, fünf Fragen zum Verein und der Weinprobe zu beantworten. Aus einer Stichwahl ging die Chorsängerin Martina Huber als Siegerin hervor, die die Ehre hatte, zur ersten Weinkönigin des MGV Concordia gekrönt zu werden.

Zu einem runden Geburtstag gehört es auch, einen Blick auf die Geschichte des Vereins zu werfen. Dies hatte die 1. Vorsitzende Martina Fiolka-Zimmermann
übernommen. Doch wer gedacht hatte, dass nun ein stimmungsbremsender Vortrag folgte, hatte sich geirrt. Denn eine neugierige und redselige „Putzfrau“ (Traudel Schäfer) brachte die Vorsitzende mit witzigen Kommentaren das eine über das andere Mal aus dem Konzept und das Publikum zum Lachen. Dennoch gelang es Martina Fiolka-Zimmermann in einem interessanten Rückblick auf die Vereinsgründung am 14. Februar 1876 durch die beiden Lehrer Johannes Fischer und Nikolaus Faust einzugehen, und spannte kurzweilig einen geschichtsträchtigen Bogen über die Vereinsentwicklung bis hin in die Gegenwart. Wurde er damals mit einer 28-köpfigen Sängerschaft ins Leben gerufen, besteht er heute aus insgesamt 356 Mitgliedern, darunter 257 Passive, dem Männerchor mit 38 Sänger, dem Frauenchor mit 28 Sängerinnen und dem modernen Chor „Cantiamo“ mit 35 Sängerinnen, wobei einige Sängerinnen in mehreren Chören singen. Allerdings konnte die höchste Mitgliederzahl aus dem Jahre 1926 anlässlich des 50-jährigen Bestehens mit 634 Mitgliedern und 103 Sängern leider nie mehr erreicht werden, weshalb die Werbung neuer Sängerinnen und Sänger eine wichtige Aufgabe des Vereins sei.

Nach diesem aufgelockerten Blick in die Chronik übernahm der bekannte Alleinunterhalter und Stimmungskanone Willi Brausch aus Heuchelheim/Frankenthal das musikalische Zepter und heizte die schon gute Stimmung nochmals mächtig an, so dass nicht nur bis nach Mitternacht kräftig mitgesungen sondern auch das Tanzbein geschwungen wurde.

 

Familienausflug des MGV Concordia e.V. Schifferstadt
Text: Schifferstadter Tagblatt, 6. Oktober 2016

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Am 24. September war es wieder soweit. Die Sängerinnen und Sänger der Concordia starteten ihren diesjährigen Familienausflug in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Gut ausgerüstet, mit bester Stimmung und lustigen Liedern auf den Lippen ging es los.

Bei einem Zwischenstopp im Kloster Eberbach gab es zunächst eine gemütliche Brotzeit mit allerlei Leckereien vom Fleischkäsbrötchen bis hin zum traditionellen gefüllten Kranz. Fehlen durfte dabei natürlich nicht ein erfrischendes Gläschen Sekt und Bier, um die durstigen Sängerkehlen etwas zu ölen. Nach einer kurzen freien Besichtigung des Klosters, in dem bereits der allseits bekannte Film „Im Namen der Rose“ gedreht wurde, führte die Fahrt direkt ins Herz von Wiesbaden, wo die Teilnehmer die Gelegenheit hatten, Wiesbadens Sehenswürdigkeiten per Bus unter der ortskundigen Leitung einer Stadtführerin zu erkunden. Dazu gehörten herrliche Villen, die den Straßenrand säumten, die Sektkellerei, die Innenstadt mit ihren wunderschönen Einkaufsmöglichkeiten und Straßencafés in den verwinkelten Gässchen, am Schloss vorbei bis hoch auf den Neroberg, von dem man bei herrlichem Sonnenschein einen wunderbaren Blick über die Stadt genießen konnte.

Nach einem Gruppenfoto bestand die Möglichkeit, sich das Innere der dort erbauten Kapelle anzuschauen. Die Russisch-Orthodoxe Kirche der heiligen Elisabeth in Wiesbaden ist das einzige russisch-orthodoxe Gotteshaus in Wiesbaden. Sie wurde 1847 bis 1855 von Herzog Adolf von Nassau anlässlich des frühen Todes seiner Gemahlin, der 19-jährigen russischen Prinzessin Jelisaweta Michailowna, Großfürstin von Russland und Herzogin von Nassau (1826–1845), erbaut. Die innere Ausgestaltung war mit ihren zahlreichen vergoldeten Ikonen sehr beeindruckend.

Viele nutzten bei der anschließenden Freizeit die Gelegenheit, sich im Ortskern die heißen Quellen anzuschauen, die es auf bis zu 65°C bringen, und danach bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen das sehr abwechslungsreiche Programm und die vielseitigen Angebote des Stadtfestes am Kurhaus zu genießen. Nach ca. zwei Stunden kurzweiligem Aufenthalt wurde dann die Heimreise angetreten, natürlich nicht, ohne zu einem gemütlichen Abschlussessen im „Hagenbräu“ in Worms Einkehr zu halten. Gut gestärkt und voller schöner Erinnerungen wurde schließlich die letzte Etappe in Angriff genommen.

 

Es war wieder soweit – der MGV Concordia lud zum Waldfest ein
Gute Resonanz, tolle Stimmung und schöne Atmosphäre trotzten dem unbeständigen Wetter

Waldfest 2016

„Es ist wieder so weit – der MGV Concordia lädt zum Waldfest ein“ hieß es am vergangenen Wochenende. Viele Sängerinnen, Sänger, Feierfreudige und Freunde der Vereinsfamilie sind dem Aufruf nachgekommen und sind in die Waldfesthalle gekommen, um gemeinsam das 140-jährige Bestehen des Vereins zu begehen. „Die Resonanz am Samstagabend war trotz nicht idealen Wetters besser als erwartet, denn die Waldfesthalle war voll“, konnte die 1. Vorsitzende Martina Fiolka-Zimmermann erleichtert Resümee ziehen. „Es war außerdem ein toller Abend mit einer schönen Atmosphäre“ fügte sie ergänzend hinzu.

Wesentlich dazu beigetragen haben auch die Bruder- und befreundeten Gesangsvereine. Denn zu Gast waren an diesem Abend der gemischte Chor des MGV Liederkranz Iggelheim unter Leitung von Jürgen Hain, der Männer- und Frauenchor des MGV Klein-Schifferstadt unter Leitung von Kevin Breitbach sowie der Männerchor der Chorgemeinschaft Brühl aus Baden mit ihren Vize-Dirigenten Wolfgang Reiser und Horst Ehrenfried, die jeweils mit einem buntgemischten, modernen und traditionellem Liedgut für beste Unterhaltung sorgten.

Doch auch das Frühschoppenkonzert am Sonntagvormittag konnte sich hören lassen. Denn der gemischte Chor des MGV Eintracht unter Leitung von Alexander Dietrich, der Frauen- und Männerchor der Sängervereinigung Iggelheim unter Leitung von Thomas Herberich sowie der Männerchor des MGV 1854 unter Leitung von Pedro F. Lechner sorgten mit schwungvollen Stimmung. Am Sonntagnachmittag begeisterte Alleinunterhalter Robert Köhler, der als Garant für gute Unterhaltung bei Waldfesten ist, die Gäste mit bekannten Schlagermelodien und Schunkelliedern und heizte die Stimmung weiter an.

Doch nicht nur das vielfältige musikalische Angebot konnte sich sehen lassen, sondern auch die kulinarische Seite war bestens ausgestattet, an der sich die zahlreichen Waldfestbesucher laben konnten. Neben zahlreichen Pfälzer Spezialitäten, den obligatorischen „Pommes mit Ketchup“, dem stets beliebten „Handkäs“ mit/ohne Musik", Steaks, Bratwürsten, Servelats und Wurstsalat mit Pommes, fand besonders das Sonntagsmenü, leckerer Schweinenackenbraten mit Knödel und Salat, viele Abnehmer und war nach der Mittagsessenszeit ausverkauft.

Auch das äußerst reichhaltige Kuchenbuffet, das die Sängerinnen, Sängerfrauen und passiven Mitglieder der Vereinsfamilie an beiden Tagen mit leckeren selbstgebackenen Kuchen und Torten bestückt hatten, kam bestens an. „Wir waren auch am Sonntagnachmittag mit dem Besuch zufrieden, obwohl sich das Wetter verschlechtert hatte“, erklärte die 1, Vorsitzende. Wie vorausgesehen hatte sich dann abends die Waldfesthalle vor Beginn des Fußballspieles zwischen Deutschland und der Ukraine geleert und die Aufräumarbeiten konnten beginnen. Für einen reibungslosen Ablauf an beiden Tagen sowie beim Auf- und Abbau sorgten ein gut eingespieltes Team von etwa 90 Helferinnen und Helfern der aktiven und passiven Vereinsfamilie, denen Martina Fiolka-Zimmermann ein herzliches Dankeschön aussprach. Mit in ihren Dank bezog sie ebenfalls die fleißigen Bäckerinnen mit ein, die das Kuchenbuffet bereicherten.

Doch auch nach dem zweitägigen Waldfest stehen weitere Aktivitäten und musikalische Veranstaltungen an. So wird unter anderem der Männerchor beim Waldfest des Fördervereins des MGV 1854 am Sonntag, 3. Juli, zu hören sein und der Frauen- und Männerchor beim Waldfest des MGV Klein-Schifferstadt am Samstag, 27. August. Am Samstag, 17. September, findet ein Familienausflug statt, am Samstag, 15. Oktober ein Wein- und Liederabend im Evangelischen Gemeindezentrum in der Lillengasse sowie am Freitag, 4. November die traditionelle Mitgliederehrung im Vereinsheim, musikalisch umrahmt vom Frauenchor. Am Samstag, 20. November wird in der Friedhofshalle am Waldfriedhof ein Totengedenken sein, dessen musikalische Gestaltung der Männerchor übernehmen wird. Mit einer Weihnachtsfeier am Sonntag, 4. Dezember, werden die musikalischen Aktivitäten des MGV Concordia besinnlich ausklingen.

 

„Musik ist etwas Heilsames und ist in jeder Tonlage erfahrbar“
JUBILÄUM: 140-jähriges Bestehen des MGV Concordia im Gottesdienst am Dreifaltigkeitshochfest gefeiert
Text: Schifferstadter Tagblatt, 25. Mai 2016

Festgottesdienst 2016
Bild: Meggi Friedrich

Das Dreifaltigkeitshochfest ist durch die Mitgestaltung des MGV Concordia anlässlich seines 140-jährigen Bestehens ein Festgottesdienst der ganz besonderen Art“, hob Pfarrer Albrecht Effler am Samstagabend zu Beginn des Vorabendgottesdienstes in der St. Jakobuskirche hervor. Dies sei ein doppelter Grund zum Feiern, Gott zu loben und zu danken.

Am Dreifaltigkeitsfest zu predigen sei ihm nicht immer leicht gefallen, denn oftmals werde dabei versucht, Gott mit komplizierten philosophischen Begriffen zu beschreiben, der irgendwo das Höchste sei. Oder es werde aus Gott eine Geheimniskrämerei gemacht. Denn vieles könne man nicht verstehen und nicht erklären. Das entbinde aber nicht aus der Pflicht, angemessen über Gott zu reden. „Denn Gott ist einer, der da ist für uns. Wie Gott ist, können wir relativ einfach beschreiben, ohne ihn eingrenzen zu wollen“, so Pfarrer Effler. Als einfachste Erklärung der „Dreifaltigkeit“ nannte er eine Geschichte seines damaligen Professors. Die handelte von einer im Krankenhaus liegenden Oma, die von ihrer Tochter und ihrem Enkel besucht wurde, der ihr einen Blumenstrauß geschenkt hat. Fazit: 1. Da ist jemand, von dem Liebe ausgeht, 2. jemand, der geliebt wird und 3. die Verbindung miteinander mit einem äußeren Zeichen in Form eines Blumenstraußes durch den Enkel. „Es ist ein Geist und ein Geschehen von Liebe. Gott ist nichts anderes als ein immer währendes heilsames Geschehen der Liebe. In diese Liebe sind wir als Volk mit einbezogen. Das ist das Geheimnis der Dreifaltigkeit,“ meinte er. Darum sei es auch eine sehr angemessene Art und Weise, von Gott singend zu reden und ihn anzusprechen. “Denn Musik ist sehr wohl etwas Heilsames.” So sei bereits König David ein sogenannter Musiktherapeut im Alten Testament gewesen. Denn von König Salomon wich die Schwermut, wenn König David zu seiner Laute griff und dazu sang. Musik versetze nämlich in eine andere Sphäre, die sehr wohl etwas mit Gott zu tun habe: „Therapie“ bedeute nämlich „Heilung“ und „Anbetung“. „Indem wir singen, beten wir sozusagen Gott an. Ich wünsche Ihnen bei Ihrem gemeinsamen Gesang Harmonie und dass Sie immer etwas davon erleben von dieser heilsamen Liebe Gottes, in die Sie alle mit hineingenommen sind“, sagte er zu den Sängerinnen und Sängern. Jeder könne es auf seine Weise und in seiner Tonlage erleben. Denn Tonlagen müssten miteinander harmonieren und nicht gegeneinander stimmen. „Mögen Sie erfahren, dass Sie immer wieder den Ton Gottes aufnehmen und der Einklang nicht nur in der Musik, sondern auch in Ihren Herzen ist“, wünschte er den drei Chorgattungen.

Dies bestätigten die Sängerinnen und Sänger auf beeindruckende Weise bei der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes. Im Mittelpunkt stand die „Eschfelder Messe“, komponiert von Pfarrer Christoph März, der von 1899 bis 1931 in Eschfeld (im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz) seelsorgerisch tätig war. Die in diesem Gottesdienst aufgeführte Messe wurde von Alwin Michael Schronen von Es-Dur nach G-Dur gesetzt und vom Männerchor unter Leitung von Thomas Herberich zu Gehör gebracht. Dabei handelt es sich um eine harmoniereiche Messe, die frei von Pathos ist. Geradlinig und schnörkellos gehalten, ist sie geradezu prädestiniert, die einzelnen Messteile ihrem Charakter entsprechend zu interpretieren. Dem Männerchor ist dies vortrefflich gelungen, denn eine schön gerundete Klangfülle durchströmte die einzelnen Messteile.

Während das „Kyrie“ geprägt war von feierlichen Anrufungen, erklang das „Gloria“ heiter und fröhlich, wobei dessen hymnischer Charakter besonders hervorgehoben wurde. Das „Sanctus“ erklang feierlich und majestätisch mit einem kurz gehaltenen „Benedictus“. Das innig gesungene „Agnus Dei“ mündete in die Fuge „Dona nobis pacem“, welche die Bitte um Frieden freudig herausstellte.

Der Frauenchor des MGV Concordia begeisterte mit einer beeindruckenden Wiedergabe der gefühlvollen Ballade „Halleluja“ von Leonard Cohen. Und auch dem modernen Chor „Cantiamo“ gelang eine einfühlsame Interpretation des Gospels „Freedom is Coming“. Beide Chöre wurden am E-Piano begleitet und geleitet von Sarah Hickethier.

Den musikalischen Schlusspunkt des Gottesdienstes setzte das melodiöse „Ave Verum“ von Karl Jenkins, in einem Duett wunderschön gesungen von Thomas Herberich und Sarah Hickethier.

An der Orgel musizierte Georg Metz, der nicht nur ein exzellenter Begleiter des Männerchor war sondern auch mit einer eigenen Improvisation die “Königin der Instrumente” ganz besonders zum Klingen brachte.

 

Concordia Männerchor auf Vatertags-Tour
Text: Georg Friedrich

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Bild: Georg Friedrich

Am vergangenen Donnerstag machte sich eine 25-köpfige Rad-Mannschaft bei bestem Wetter vom Sängerheim auf nach Dannstadt. Am Queckbrunnen hatte schon die Versorgungs-Mannschaft Hausmacherbrötchen und Getränke gerichtet. Frisch gestärkt und nach wunderbarem Gesang ging es zurück zum Sängerheim, wo wiederum fleißige Helfer das Mittagessen mit Burgunderbraten und Salaten vorbereitet hatten. Mit guten Gesprächen in lockerer Runde endete der Vatertags-Ausflug am späten Nachmittag - unfallfrei.

 

Concordianer wandern in den Ersten Mai
Text: Georg Friedrich

Bild: Georg Friedrich
Bild: Georg Friedrich

Eine alte Tradition ist beim MGV Concordia wieder ins Leben gerufen worden. So trafen sich am Samstag Abend am Sängerheim rund 50 Personen zu einer Radwanderung in den Schifferstadter Wald. Dort war schon von fleißigen Helfern eine Verpflegungsstation mit kühlen Getränken und Hausmacher-Brötchen aufgebaut worden. Frisch gestärkt und gut gelaunt ging es zurück ins Sängerheim, wo die Veranstaltung sehr fröhlich fortgesetzt wurde. Apropos Fortsetzung: Alle waren sich einig, dass die Maiwanderung künftig wieder in den Concordia-Jahreskalender aufgenommen wird.

 

MGV Concordia: Neuwahlen und 140-Jähriges Bestehen
Textbasis: Schifferstadter Tagblatt, 21. April 2016

Die Vorstandschaft mit Jürgen Schmur, Martina Fiolka-Zimmermann, Georg Friedrich, stehend v. l. Jeanette Angel-Werner, Waltraud Schäfer. Bild: Edwin Walter
Die Vorstandschaft: sitzend v.l.n.r. Jürgen Schmur, Martina Fiolka-Zimmermann, Georg Friedrich, stehend v. l. Jeanette Angel-Werner, Waltraud Schäfer. Bild: Edwin Walter

Die erste Frau an der Spitze eines Schifferstadter Gesangvereins hat ihre Bewährungsprobe bestanden. Die Rede ist von Martina Fiolka-Zimmermann, die in der Mitgliederversammlung des MGV Concordia bei den per Akklamation durchgeführten Neuwahlen am Montagabend einstimmig in ihrem Amt als 1. Vorsitzende bestätigt wurde. Die Funktion der 2. Vorsitzenden bleibt bei Traudel Schäfer.

Zum neuen Schriftführer wurde Georg Friedrich gewählt (bisher Matthias Mayer), der außerdem als Pressewart und Chronist tätig sein wird. Neuer Vereinsrechner ist Jürgen Schmurr (bisher Tanja Wahl), 2. Vereinsrechnerin Jeanette Angel-Werner (bisher Jürgen Schmurr). In ihren Ämtern bestätigt wurden Peter Würtz (Protokollführer) und Kurt Strubel (Bibliothekar Männerchor). Aktive Beisitzer bleiben Robert Kupper, Petra Strehl, Lothar Welte und Karl Walter. Passive Beisitzer sind Georg Nessel und Rolf Scheid (bisher Ina Raschke).

Das auf sechs Personen erweiterte Organisationsteam besteht nun aus Ralf Berkel, Martina Huber, Beate Keller (bisher Josi Steiger) Werner Magin, Matthias Mayer (neu) und Helmut Schießl (neu). Kassenrevisoren bleiben Hans Schneider, Herbert Schneider und Wolfgang Raschke.

In ihrem Geschäftsbericht ging Martina Fiolka-Zimmermann vor den 66 anwesenden Mitgliedern auf die zahlreichen Arbeitseinsätze rund um das Vereinsheim und die vielfältigen Aktivitäten des Männer- und Frauenchors des abgelaufenen Vereinsjahres ein, das wieder ein sehr erfolgreiches gewesen sei. Dabei handelte es sich um 12 Veranstaltungen, eine 5-Tages-Reise, einen Ausflug, acht Auftritte des Männerchors und drei Auftritte des Frauenchors. Auch die Zusatzstunden zur Stimmbildung, die durch den Chorverband gesponsert und von Sarah Hickethier durchgeführt wurden, seien gut angekommen. „Mit viel Spaß wurde unser Klangbild und die Atemtechnik geschult und auf Vordermann gebracht“, zog sie die positive Bilanz. Deshalb dankte sie den Chorleitern, der Vorstandschaft sowie allen aktiven und fördernden Mitgliedern, die für das Wohl der Concordia arbeiten und die Gemeinschaft unterstützen. Als Wermutstropfen nannte sie die Schließung der Kegelbahn, da die Ausgaben mittlerweile die Einnahmen überstiegen hätten. Deshalb werde der Raum künftig als Sitzungszimmer und Lager genutzt, der inzwischen einen neuen Anstrich erhalten habe, der dankenswerterweise auf den Sänger Karl Walter zurückzuführen sei.

Grund zu Freude sei das 140jährige Bestehen des MGV Concordia, das in diesem Jahr gefeiert werde. Deshalb werde es zu den traditionellen Veranstaltungen am 21. Mai auch einen Festgottesdienst geben. Außerdem soll die Maiwanderung wieder ins Leben gerufen werden. Auch die Teilnahme am Rettichfestumzug mit Festwagen und Fußgruppe soll auf den 140. Geburtstag hinweisen. Am 15. Oktober werde aus diesem Anlass auch ein Wein- und Liederabend mit Weinprobe veranstaltet.

Weitere Termine sind unter anderem das Waldfest (11. und 12. Juni) ein Familienausflug (17. September), die Mitgliederehrung (4. November), Totengedenken (20. November) und die Weihnachtsfeier (4. Dezember). Natürlich würden auch die Waldfeste der Brudervereine wieder besucht.

Ein Blick in die Vereinsstatistik wies auf, dass der MGV Concordia aus 334 Mitgliedern bestehe (im Vorjahr: 367), darunter 28 Sängerinnen und 33 Sänger. Es habe sieben Eintritte und sechs Austritte gegeben, und neun Verstorbene sind zu beklagen.

Chorleiter Thomas Herberich bestätigte in seinem Bericht unter anderem, dass das letzte Vereinsjahr in musikalischer Hinsicht sehr gelungen war und hob in diesem Zusammenhang das Konzert am 30. Mai in der Aula des Paul-von-Denis-Schulzentrums hervor, das zu Ehren des 15-jährigen Bestehens des Frauenchors stattfand. „Es hat Spaß gemacht, dirigieren zu können“, betonte er. Deshalb freue er sich auch auf die Mitwirkung bei Neujahrskonzert 2017, bei dem er einen stimmgewaltigen Männerchor leiten dürfe.

Sarah Hickethier, Leiterin des modernen Chors „Cantiamo“, der aus dem Projektchor entstanden ist, merkte an, dass sich der Klangkörper merklich verbessert habe, was auch zurückzuführen sei, dass nun dreimal monatlich geprobt würde. Auch die Stimmbildung täte das übrige dazu. „Der Start war gut“, meinte sie auch bezüglich des Frauenchors, den sie seit 1. März übernommen hat. Nun ginge sie daran, neue und ältere Stücke intensiv zu erarbeiten. Abschließend hob Martina Fiolka-Zimmermann hervor, dass eine Mitgliederwerbung von aktiven und passiven Mitgliedern unumgänglich sei, um die Zukunft des Traditionsvereins, der in diesem Jahr immerhin sein 140-jähriges Bestehen feiern darf, auch weiterhin zu sichern.

Wichtig sei hier nach wie vor die persönliche Ansprache aber auch das Kommunizieren mit neuen Medien, um ein jüngeres Publikum zu erreichen. „Wir wollen positiv denken und optimistisch in die Zukunft schauen. Ich sehe nämlich unseren Verein als guten Familienbetrieb an, an dem jeder nach seinen Fähigkeiten mitarbeiten kann“, ist die Einstellung der nach wie vor sehr motivierten 1. Vorsitzenden.

 

Hausmacher Spezialitäten bis zum Abwinken
Schlachtfest des MGV Concordia e.V. am 19. März 2016 in der Waldfesthalle
Text: Georg Friedrich

Bild: Georg Friedrich
Bild: Georg Friedrich

Dass Pfälzer Hausmacher Wurst nach wie vor beliebt ist, zeigte die gute Resonanz beim Schlachtfest des MGV Concordia, zu dem die 1. Vorsitzende Martina Fiolka-Zimmermann etwa 300 Gäste in der beheizten Waldfesthalle begrüßen konnte.

30 engagierte Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass jeder Gast seinen individuell zusammengestellten Festteller genießen konnte. Mit dem leckeren Wellfleisch in allen Variationen, Leber-, Grieben- und Bratwurst, Sauerkraut und Brot blieben keine Wünsche offen. Auch die frisch zubereiteten Mettbrote fanden ihre dankbaren Abnehmer. Abgerundet wurde das kulinarische Angebot mit dem bei Schlachtfesten traditionellen Hefekränzen und weiteren selbstgebackenen Kuchen.

Das spannende Gewinnspiel, durch Schätzen des Gewichts (3.830 Gramm) eines Schwartenmagens, entschied Theo Koch für sich, der den gewonnenen Schwartenmagen aber sogleich mit seinen Freunden am Tisch teilte.
Die Helferinnen und Helfer freuten sich über den reibungslosen Ablauf und die vielen zufriedenen Gäste und das Fest klang in geselliger Runde bei schönen Gesprächen und kühlen Getränken am späten Abend aus.

 

Ausgelassene Fröhlichkeit beim Flug der Concordia Schifferstadt ins Weltall
Textbasis: Schifferstadter Tagblatt, 28. Januar 2016

Bild: Edwin Walter
Bild: Edwin Walter

In ausgelassener Stimmung feierte der MGV Concordia e.V. Schifferstadt im Pfarrzentrum St. Jakobus ausgiebig die fünfte Jahreszeit. Im fünfstündigen Programm zeigten sich viele Sängerinnen und Sänger von Ihrer närrischen Seite, was mit dem Ausstieg aus einer Rakete der Moderatorinnen Ilona Rauschenberg und Martina Fiolka-Zimmermann mit dem Urknall, gemäß dem diesjährigen Motto „Die Concordia auf dem Weg ins Weltall und zurück“, begann. Schon das wunderbar hergerichtete Bühnenbild sorgte beim Publikum für Entzückung.

Die KGS Schlotte stattete der Concordia traditionsgemäß einen Besuch ab. Der flotte Gardetanz begeisterte die Gäste.
Dann konnten sich alle von der Gesangs-Qualität der Concordia-Männer (Werner Magin, Kurt Strubel, Matthias Mayer, Lothar Welte, Jürgen Schmurr, Hans Schneider, Helmut Schießl und Robert Köhler) überzeugen. Ihr „Der Riesling wird knapp“ sorgte für den ersten Höhepunkt.

Robert Köhler heizte natürlich auch, wie immer, mit seinen Tanz- und Schunkelliedern die Stimmung an. Mit ihrem Majorettentanz, verbunden mit tollen Lichteffekten nahm Tanja Zimmermann die Zuschauer mit in eine andere Welt.
Mit frei vorgetragener Büttenrede konnte Helmut Schießl die Gäste als träumender Astronaut restlos überzeugen und deren Lachmuskel aufs äußerste strapazieren.
Dies gelang auch Traudel Schäfer und Robert Kupper mit der Aufgabe einer Heiratsanzeige, von der wegen der Kosten am Ende nur noch eine „anständige Mitgift gesucht“ übrig blieb.

Mit dem „HeinerleTanz“ sorgten die Akteure Elke Ammermann, Martina Huber, Stefan Schehlmann, Helmut Schießl, Petra Strehl und Josi Steiger für viel Verwirrung und Verwunderung, weil man von drei Damen den Oberkörper sah, und die anderen drei unsichtbar die Beine, bestehend aus ihren Armen - und Schuhen über den Händen - beisteuerten. Eine tolle Täuschung des Publikums.

Weiter ging es mit einem Sketsch von Ilona Rauschenberg und Martina Fiolka-Zimmermann zum Thema Personenwaage und wie man immer das Gewicht hält – jedenfalls, wenn man die Waage richtig einstellt. Da fast jeder dieses „Gleichgewichtsproblem“ kennt, kam dieser Vortrag natürlich auch sehr gut bei den Concordianern an.

Der Tanz der „Concordia-Jugend“ (Petra Strehl, Ilona Rauschenberg, Martina Fiolka-Zimmermann, Martina Huber, Josi Steiger, Jenny Werner und Eva Stedler) beschäftigte sich in diesem Jahr, nach dem Motto der Veranstaltung, mit einem Alien. Restlose Begeisterung forderte den 7 Damen natürlich auch eine Zugabe ab.

Der absolute Höhepunkt erfolgt bekanntlich zum Schluss – und diesen setzten Petra Fischer und Traudl Schäfer als Stehwardessen von der Albatros Airlines, oder auch Eierlines gesprochen.
Mit einer Reise um die Welt – einer Playbackshow von Josi Steiger, Helmut Schießl, Lothar Welte, Petra Strehl, Jürgen Schmurr, Ilona Rauschenberg, Robert Kupper, Martina Huber und Martina Fiolka-Zimmermann – ging ein wunderbares und abwechslungsreiches Programm zu Ende.

Mit einem dicken Dankeschön der 1. Närrin an alles Akteure, und vor allem auch an alle unsichtbaren Helfer im Hintergrund und an den Tagen vor der Veranstaltung entließ Martina Fiolka-Zimmermann die Narrenschar in den 2. Teil der Veranstaltung – Tanz bis in den frühen Morgen.